Freitag, 18. November 2016

A Protectors Family Christmas von Sloane Kennedy



Viele taffe Hauptfiguren aus der Protecors-Reihe werden an Weihnachten ganz handzahm

Es treten wirklich sehr viele Hauptpersonen aus der Protectors-Reihe auf und ich musste mich sehr konzentrieren, um mir immer wieder zu vergegenwärtigen, wer da gerade im Fokus ist. Das Buch hat den weihnachtlichen Schmelz, den ein Weihnachtsbuch haben muss, in erster Linie geht es aber um Verlobungen, Hochzeiten und Familie. Passt zur Jahreszeit.

xxx

The book fits the season. Primarily, it tells of weddings, engagements and family. The amount of Charas overwhelmed me.

Sonntag, 13. November 2016

Safe Haven von Caitlin Ricci



Sozialphobiker wird von seinen drei attraktiven Leibwächtern aus seinem Schneckenhaus geholt.

Rezension mit kleinen Spoilern!

Blake leidet seit seiner Enführung in seiner früher Kindheit an einer extrem ausgeprägten sozialen Phobie, die es ihm unmöglich macht, sein Haus zu verlassen und mit anderen Personen von Angesicht zu Angesicht zu interagieren. Als sein Leibwächter in den Ruhestand geht, wird dieser durch drei attraktive Männer ersetzt, die es verstehen, den verängstigten jungen Mann aus seinem Schneckenhaus zu holen.

Rex, CJ und Malcom leben in einer Dreierbeziehung und sehnen sich schon lange nach einem vierten Mann, der sie ergänzt. In Blake meinen sie, diesen gefunden zu haben und fangen an, ihn zu umwerben, was natürlich durch die Sozialphobie durch recht ungewöhnliche Mittel geschieht.

In einigen Kritiken las ich, dass die Leser und Leserinnen einen Mangel an Sex in dem Buch beklagen. So stimmt das aber nicht. Es kommt keine Penetration vor, aber der eine oder andere virtuelle Sex und zärtliche Annäherungen, die dann auch zum überschäumenden Ergebnis führen. Ich war zufrieden mit der Art und Weise, wie besonders Rex sich vorgewagt hat, um Blake optische Genüsse zu bieten.

Der Roman verliert leider dadurch, dass er die Geschichte nur aus Sicht von Blake erzählt. So bleibt es mir ein Rätsel, was genau das Leibwächtertrio nun an ihm attraktiv findet und wie sich jeder einzelne von ihnen in deren Schützling verliebt.

Phobien nehmen Raum ein und den Betroffenen die Luft zum Atmen. In diesem Buch bleibt dementsprechend auch nur sehr wenig Platz für die Belange von Rex, Malcom und CJ. Das ist durchaus folgerichtig und dem Thema geschuldet. Am Ende hätte ich als Leserin aber diese drei interessanten Charas gerne näher kennengelernt.


Montag, 7. November 2016

My Prince von Anna Martin



Prinz ohne Allüren angelt sich einen Underdog mit einem Herzen aus Gold.

Der holländische Prinz Alexander und der Arbeitersohn George aus Manchester, die sich in Schottland ineinander verlieben, sind ein spannendes Paar und ich las ihre Geschichte jenseits von romantischen Fantasien gerne. Allerdings kam mir das Ende zu abrupt vor und viele Probleme wurden nur angerissen. Diese Stellen auszuloten, hätte das Buch erst so richtig spannend gemacht. Immer, wenn ich dachte, jetzt kommt die Spannung, war der Moment auch schon wieder vorbei.


Leon & Mick: 24/7 von Simon Rhys Beck




Gegensätze ziehen sich an.

Rezension mit einem kleinen Spoiler!

Das Buch erzählt die Liebesgeschichte zwischen einem reichen Verleger/Autor mit dominanten Anwandlungen und einem jungen Tierschützer, der sich sein Geld auch schon einmal als Gelegenheitsstricher verdienen muss.

Bei Leon und Mick schwankte ich beim Lesen immer zwischen einem "Großartig" und "Ups". Da ich selbst über polyamor lebende Charaktere schreibe, hat mir dieser Aspekt des Buchs natürlich super gefallen, und auch sonst sind die Charas liebevoll ausgearbeitet und sympathisch, jeder Figur auf ihre Art.

Leon war ein wunderbare ... hm ... dominanten Persönlichkeit. Dom wäre mir jetzt zuviel gesagt, weil er sich in der Buchgegenwart gerade in einem Entwicklungsprozess befindet. Mein Ups bezieht sich jetzt auf so Szenen wie ... Essen Gehen mit Plug im Allerwertesten. Das ist meine Lieblingshasszene in vielen BDSM-Büchern. Leider kommt die standardmäßig vor. No, no, no, no, no! Mich grauselt das! Sowas ist nix für Genussmenschen, nicht einmal als fiktive Handlung.

Das Tempo des Romans war straff, aber er hatte auch immer wieder tiefe und emotionale Szenen, die mich berührt haben. Ich bin neugierig, ob und wie es weitergeht.


Dinner for One von Meg Harding



Dinner for One macht Appetit.

Das Buch um den Restaurantkritiker James, der dem französischen Koch Bastien eine schlechte Bewertung gibt, hatte viele süße Momente, aber auch Längen, die es für mich ein wenig langweilig machten.

James und Bastien lernen sich kennen, bevor sie wissen, wer der jeweils andere ist. James kommt schnell dahinter, verheimlicht dem Küchenchef aber seinen Nachnamen, weil er ihn so wahnsinnig attraktiv findet. Bastiens Reaktion, als er das Geheimnis lüftet, finde ich etwas überdramatisiert. Sooo schlecht war die Kritik nun auch wieder nicht.

Wie sich James dann wieder in Bastiens Herz kämpft, ist für einen Gourmetliebhaber sehr charmant und lesenswert (Huuunger!)