Freitag, 25. Juli 2014

Aus der Backlist gezogen: Dämonenlust von Martin Skerhut


Klappentext:

Zwei Orte: Die größte Lederdisko der Stadt - das Darkness. Der Club für den außergewöhnlichen Geschmack - das Incubus. Die Gäste: Männer, auf der Suche nach Sex. Männer, die mehr sind als es auf den ersten Blick erscheint. Dämonen, Vampire, Werwölfe. Sie sind die Akteure in diesen Geschichten der Begierde und der Lust.

Meine Meinung:

Ein Buch jenseits der klebrigen Süße zuckriger Gayromanzen

So stelle ich mir eine gelungene Anthologie vor, nämlich gesammelte Kurzgeschichten nur eines Autors, die einem roten Faden folgen und thematisch lose miteinander verknüpft sind.

Die Stories in DÄMONENLUST spielen überwiegend im Darkness (der größten Lederdisco der Stadt) manchmal im Incubus, einem Club, in dem Dämonen, Vampire, Werwölfe und andere magische Lebewesen verkehren. Jede Geschichte erzählt von einem anderen homoerotischen Liebesabenteuer übernatürlicher Natur, wobei ich hier nicht im Einzelnen auf den Inhalt jeder Kurzgeschichte eingehen möchte. Welche magische Wesenheit von Begierde und Lust getrieben auf der Suche nach einem Liebesabenteuer das Darkness besucht und sich seinen menschlichen Gegenpart sucht, soll eher eine Art erotischer Überraschungseffekt bleiben. Ich jedenfalls war bei jeder Geschichte sehr gespannt, welches Wesen denn diesmal seinen Auftritt hat.

DÄMONENLUST handelt von Männern auf der Suche nach Sex. Es geht also oft schnell zur Sache, wobei Martin Skerhut variantenreich erzählt, mal mehr, mal weniger deutlich. So bleibt der Leser am Ball und ermüdet nicht. Ich fand die letzte Geschichte genauso interessant wie die erste, wobei ich natürlich meinem persönlichen Geschmack entsprechend meine Favoriten unter den Stories habe. Ich fand die Geschichten mit den Werwölfen sehr spannend, auch wenn sie von der Gewaltbereitschaft der Wölfe ein wenig ausufern. Aber so kennt man sie, die Wandler der wölfischen Art …

Verlag: dead soft
Format: Print
Link zum Autor: Facebook
Link zu Amazon: Dämonenlust

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