Donnerstag, 28. August 2014

Interview mit Erin F. Hota


We love Gaybooks hat die Autorin des Buchs Eric interviewt. Das Buch gibt es [hier] bei Amazon. Erin F. Hota ist bei BookRix und bei Facebook.

Das Interview:

1.) Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe bereits als Kind gerne geschrieben. Ganz kleine Texte waren das, eine halbe Seite lang oder so. Ich habe auch als 8-jährige an einem Schreibwettbewerb teilgenommen und mein Mini-Text wurde sogar gedruckt.

Als Jugendliche habe ich etliche FanFictions geschrieben. Ihr wollt nicht wissen, für welchen Künstler! Mit ca. 14 Jahren haben sich dann einige ernstere Themen in meinen Kopf geschlichen, aber ich habe mich nicht getraut, diese auf Papier zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt kam mir auch die Idee zu "Eric und Elijah", die damals noch Mick und Jake hießen.

Dann ist einige Jahre gar nichts mehr passiert. Bis auf den Tag an dem meine blauäugige Muse in mein Leben getreten ist. Eine weitere FanFiction folgte und dann hab ich so richtig losgelegt.

2) Wie schreibst du? (Computer, alte Schreibmaschine, zuerst per Hand?)

In aller Regel schreibe ich auf meinem Ipad. Es passiert aber auch, dass ich, wenn ich unterwegs bin Teile meiner Texte mit der Hand kritzele.

3.) Welches Getränk trinkst du am liebsten während des Schreibens?

Earl Grey mit Milch und Zucker. (Amerkung der Herausgeberin: Like! Erinnert mich immer an Captain Picard.)

4.) Kannst du überall schreiben oder ziehst du dich dafür immer in deine 'Schreibstube' zurück?

Zum Schreiben brauche ich absolute Ruhe. Das heisst, Schreibtisch, Türe zu, gedämpftes Licht. Auf Störungen reagiere ich sehr allergisch.

5.) Hast du optische Inspirationshilfen, beispielsweise Poster oder Kunstdrucke von alten Gemälden, vielleicht eigene Fotos?

Ja, die gibt es tatsächlich. Das sind Fotos von Künstlern, Aufnahmen von Kurzurlauben etc.

6.) Erzähl uns ein wenig über deinen Schreibprozess! Wie gehst du beispielsweise mit Schreibblockaden um? Sammelst du Ideen auf Karteikarten? Benutzt du Techniken der Ideenfindung? Wenn ja, welche?

Eine Schreibblockade hatte ich bisher noch nicht. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich nicht jeden Tag schreibe. Durch die Pausen dazwischen kann ich einen freien Kopf bekommen und beim nächsten Mal dann wieder voll einsteigen.

Meine Ideen sammle ich per geordnetem Chaos. Ich habe einen Haufen kleiner Zettel, Notizen auf verschiedenen Geräten und auch Sprachmemos.

Ideen finden musste ich bisher nicht. Die Ideen finden mich!

7.) Schreibst du jeden Tag (Typ: emsige Schreibbiene) oder eher sporadisch?

Ich bin eine Schreibschnecke! Für eine DIN A4 Seite brauche ich in der Regel mehrere Stunden, die auf mehrere Tage verteilt sind. Ich versuche so oft wie nur möglich zu Schreiben, aber mein Alltag macht mir da oft einen Strich durch die Rechnung.

8.) Hast du eine oder mehrere reale oder nur in der Fantasie existierende Musen? Und wenn ja, ist deine Muse männlich, weiblich oder beides? Ist sie vielleicht ein Tier?

Sowohl als auch. In meiner Fantasie inspirieren mich die Charaktere, an denen ich gerade schreibe. In der Realität habe ich eine männliche, äußerst blauäugige, langhaarige Muse! :-)

9.) Hast du Lieblingsbücher und Lieblingsschriftsteller?

Oh je, jede Menge sogar. Aber bisher habe ich nich nicht DEN einen Autor gefunden, auf den ich nicht verzichten kann. Bei den Büchern ist es ähnlich. Sie müssen mich ansprechen, dann lese ich sie auch. Es kann gut sein, dass ich von einem Autor nur ein einziges Buch lese.

10.) Welches Buch sollte man deiner Meinung nach als Autor unbedingt gelesen haben

Sehr schwierig! Das kommt, denke ich, darauf an, welches Genre man schätzt, was man selbst schreibt usw. Für mich z.B. ist es "Der Herr der Ringe". Ohne diese Trilogie, die ich bestimmt schon 25 mal gelesen habe, kann ich nicht leben.

11.) Zum Schluss: Hast du ein Lebensmotto?

It count's, what's inside!

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen, liebe Erin.


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