Samstag, 7. Februar 2015

The Lion and the Crow von Eli Easton


Buch bei Amazon: The Lion and the Crow von Eli Easton

Beachten! Am Ende der Rezension gibt es einen Spoiler!!!

Mittelalter - der schöne junge und außerordentlich kluge Ritter Christian, the crow, und der starke, etwas ältere Ritter William, the lion, verlieben sich auf einer Reise ineinander.

William will seine Schwester und beiden kleinen Nichten aus der Gewalt ihres grausamen Ehemannes befreien und versucht dazu, die Unterstützung von Lord Brandon zu bekommen, der ihn allerdings kaltschnäuzig abblitzen lässt. Allerdings bietet dessen jüngster Sohn Christian seine Hilfe an. Christian wird von seinen älteren Brüdern gehasst und hat im Haushalt seines Vaters nur durch seine Klugheit überlebt. William hält seinen Reisebegleiter zunächst für schwach, wird aber eines Besseren belehrt. Sein Respekt vor Christian wächst genauso, wie seine Liebe. Christian will alles, William glaubt dagegen, sowieso sterben zu müssen, wenn er den verhassten Schwager zum Zweikampf herausfordert. Zwischen Pflicht, Ehre und Liebe sucht sich Christian trickreich seinen Weg, teilweise muss er auch den sturköpfigen Liehaber belügen, um ihn vor seinem Selbstmordkommando zu bewahren.

The Lion and the Crow ist angenehm zu lesen und überdramatisiert die Ereignisse auch nicht. Die Liebe zwischen den beiden Männern entwickelt sich ganz wunderbar und romantisch, ohne ins Kitschige abzugleiten. Das Buch hat sozusagen ein Happy End, vom Epilog sollte man allerdings nur den Teil 1301 lesen. Dann hat man seinen romantischen, liebevollen Abschluss.

Sprachlich versucht der Autor (oder die Autorin?), sich mit der einen oder anderen Wendung dem mittelalterlichen Englisch anzupassen. Ich selbst fand das charmant und nicht schwierig zu lesen, ich weiß allerdings nicht, wie das auf relativ im Englischen ungeübte Leser wirkt.

Ansonsten fasst der Epilog die restliche Lebensspanne der beiden Liebenden im Zeitraffer zusammen und das Leben endet nun einmal mit dem Tod (bei den beiden nicht an Altersschwäche - sie sind und bleiben Krieger). Insofern macht das Ende etwas traurig, es hätte nicht sein müssen, passt aber auch zu ihren Charakteren. William und Christian haben ein erfülltes Leben miteinander. Und wahre Helden sterben nun einmal nicht im Bett.

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