Samstag, 21. März 2015

Mr. Ironheart von M. S. Kelts


Gelesen: Mr. Ironheart von M. S. Kelts​
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Nach dem Überraschungserfolg Loving Silver erfreut uns die Autorin jetzt mit dem Nachfolger Mr. Ironheart. In der Plotentwicklung macht sie nicht den Fehler, einfach die Hauptfiguren auszutauschen, die Geschichte von Chris und seinem Roman ist eine ganz eigene. Kurz zum Inhalt: Es geht um einen in seiner Jugend sexuell traumatisierten Mann (Chris), der das Geschehnis auch noch nach 12 Jahren noch nicht aufgearbeitet hat, weil er es in seiner Erinnerung möglichst nach hinten geschoben hat. Als er den begehrenswerten Roman kennenlernt, möchte er sich mit ihm endlich seine Träume erfüllen. In der Beziehung geht es Schritte vor und Schritte zurück, so sehr Chris auch mit sich kämpft und manchmal sieht es so aus, als würden die beiden es nicht packen. Aber Roman ist kein Mann, der so schnell aufgibt ...

Die besondere Stärke der Autorin liegt in ihrem außergewöhnlichen Wortwitz und ihrem charmanten Sprachrhythmus, etwas, was mir bislang nicht in dieser Art bei anderen Autoren untergekommen ist und ich habe hunderte Bücher gelesen. Für mich ist ihre Erzählweise einzigartig. Hauptcharas und wichtige Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet und haben Humor oder sind absichtlich so entworfen, dass sie unfreiwillig komisch sind, das ist dann besonders vergnüglich zu lesen.

Ganz vertraut die Autorin den tiefen Emotionen ihrer Figuren nicht, die den Roman auch ohne das in der Literatur schon überstrapazierte Missverständnis getragen und im spannenden Fluss gehalten hätten, was Chris ereilt, als er sich schon im Liebeshimmel wähnt.

Schade, dass Mr. Ironheart nun auch schon wieder ausgelesen ist. Das Buch ist jedenfalls ein Kandidat für ein zweites und auch drittes Lesen.

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