Sonntag, 7. Juni 2015

Misfits von Garrett Leigh


Gelesen: Misfits von Garrett Leigh
Sprache: Britisches Englisch (das Buch spielt in London und Umgebung)
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Der Restaurantbesitzer Tom und sein Freund Cass, ein Koch, sind schon fast zehn Jahre zusammen und führen eine offene Beziehung. Die beiden Männer lieben sich wahnsinnig, aber Cass Unfähigkeit, das Glück in seinem Leben zu fassen, überschattet die Beziehung.

Als Tom den Kellner Jake kennenlernt, kommt Bewegung in das Leben der anderen beiden. Jake, ein junger Mann mit Tourette, verliebt sich auf den ersten Blick in Tom und ist zunächst schockiert über die Existenz von Cass.

Im Laufe des Buchs finden die drei Männer zu einer harmonischen Dreisamkeit. Wenn da nur nicht Cass Düsternis wäre ...

In Misfits geht es nicht um Eifersuchtsdramen zwischen drei Männern, zwischen denen die Anziehungskraft brizzelt. Das Drama lauert an einer ganz anderen Stelle und ist zunächst nur unterschwellig zu fühlen. Zwar smoothen die Drei nicht einfach in eine Dreierbeziehung, aber man merkt bald, dass der Autor den Schwerpunkt seines Romans nicht auf die Frage legt, ob und wie eine Dreierbeziehung klappen kann und wieviel Eifersucht und Besitzdenken überwunden werden muss.

Etwas in Cass ist zerbrochen und das schon seit vielen Jahren. Was genau das ist, entblättert sich erst nach und nach und ich möchte das nun auch nicht spoilern. Es geht um die Frage, wie sich die Misfits, die Außenseiter, durch ihre düsteren Phasen quälen und nach dem Licht greifen wollen, sich andererseits vor ihm flüchten und sich doch immer danach sehnen. Zwei Misfits (Cass und Jake) und der Starke (Tom) suchen sich ihren gemeinsamen Weg zum Glück.
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