Samstag, 11. Juli 2015

For Real von Alexis Hall


Gelesen: For Real von Alexis Hall
Sprache: Englisch
Erotische Taktrate: Hoch
Schmelzfaktor: Wahnsinnig emotionale BDSM-Story
Eindruck in einem Satz: "For Real" zeigt auf, dass BDSM eine sehr individuelle Angelegenheit ist und nicht nach Schema F abläuft. 
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BDSM-Romane mit Altersunterschied gibt es viele. Dieser hier hat mich neugierig gemacht, weil der Dom so viel jünger ist (19) als der Sub (37). Wow, diese Idee fand ich wahnsinnig spannend und deshalb habe ich mir das Buch gekauft, obwohl ich es einen Tacken zu teuer fand. Und diese Ausgabe hat sich echt gelohnt.

Ich lese BDSM-Romane nicht wegen der Paddel, Peitschen und Fesseln, ich lese sie, weil mich die emotionale Entwicklung der Figuren interessiert. Und in "For Real" ... wow! Das Buch führt uns wirklich ganz, ganz tief in die Köpfe von Laurie und Toby. Wir spüren zusammen mit der Autorin jeder Verästelung in ihrem Empfinden nach. Und das wurde mir nie langweilig. Für mich war es sehr packend.

Dazu muss ich erwähnen, dass ich das Master- und Boy-Gebabbel in vielen anderen BDSM-Romanen nicht ausstehen kann. Und, was soll ich sagen? Es kam in diesem Buch zwischen Laurie und Toby nicht vor. "For Real" zeigt auf, dass BDSM eine sehr individuelle Angelegenheit ist und nicht nach Schema F abläuft. Die individuelle Note fehlt mir in so vielen anderen Büchern, in denen es um Master und Boys geht und die Frage, wie man so einen "Boy" in so ein langweiliges Halsband bekommt. Wer "For Real" gelesen hat, bekommt vielleicht eine Ahnung davon, dass es nicht das Halsband ist, was einen Sub "submitten" lässt, was er sich mit jeder Faser seines Herzens ersehnt, es sei denn natürlich, er ist objektophil. Sagen wir mal so, dieses Buch trifft meine Vorstellung von Dominanz und Submission schon sehr genau.
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