Donnerstag, 6. August 2015

Waiting for the Flood von Alexis Hall


Gelesen: Waiting for the Flood von Alexis Hall
Sprache: Englisch (gehobener Schwierigkeitsgrad: britisches Englisch. Da soll schon das hohe Bildungsniveau der Autorin durchschimmern.)
Übersetzung?: Nein
Erotische Taktrate: Null
Schmelzfaktor: Melancholisch-nerdig
Eindruck in einem Satz: Very nerdig-britisch
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Mich hat das Setting des Buchs neugierig gemacht. Es spielt in einem britischen Überschwemmungsgebiet. Ein Buchrestaurator und ein Ingenieur, der die Hilfe koordiniert, verlieben sich ineinander. Der Humor ist very britisch und das Buch spielt nicht nur in Oxford, es ist durchwoben mit Bildungseifer und nerdigem Zeug. In einer Szene unterhalten sich die zwei Hauptfiguren seitenlang über Spieltherorie, während sie im strömenden Regen stehen und dabei total durchnässt werden. Es ist eher ein leises Buch mit vielen Zwischentönen, ziemlich melancholisch angehaucht. Edwin, der Restaurator, knabbert noch daran, dass sein Freund ihn vor zwei Jahren verlassen hat, als sich der Ingenieur Adam für ihn zu interessieren beginnt. Fast vermasselt Edwin die zarte Annäherung. Wird er aus seinem Selbstmitleid herausfinden?
Für seine Kürze ist das Buch etwas zu teuer. Mir hat es übrigens auf eine schräge Weise gut gefallen.
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