Mittwoch, 25. November 2015

You are the Reason von Renae Kaye


Gelesen: You are the Reason von Renae Kaye
Reihe: The Tav
Sprache/Übersetzung: Englisch/nein
Erotische Taktrate: Die Autorin geht das Thema Sex in diesem Buch eher humorvoll/kuschelig an.
Eindruck in einem Satz: Liebenswerter Roman zum Thema Crossdressing und zu sich selbst stehen.
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Davo, ein Vertreter für australische Baumaterialien (oder so ähnlich, sein genauer Beruf ist "Lost in Translation") trifft in seiner Stammkneipe eine hübsche, junge Frau, die er ungemein attraktiv findet. Das ist ihm nicht geheuer, weil er schwul ist. Dennoch lässt er sich auf weitere Treffen ein. Lee gesteht ihm dann, dass er eigentlich ein Mann ist und im Kleid erschienen ist, um einen schüchternen Transexuellen zu unterstützen.

Wusch - davon ist Davo erst einmal geplättet. Er braucht ein paar Wochen, bis er seine Verwirrung wieder eingefangen bekommt. Schließlich ruft er Lee an, damit dieser ihm beim Babyhüten hilft. Die Tochter von Jake und Patrick aus "The Blinding Light" ist nicht ganz einfach zu windeln. Öh ... das verdreckte Baby war mir zu anschaulich beschrieben ...

Jedenfalls kommen sich Davo und Lee näher und Davo öffnet sich nach und nach der Möglichkeit, einen Crossdresser als Freund zu haben, obwohl er alles Rosafarbene und Mädchenhafte ablehnt.

You are the Reason ist in vielerlei Hinsicht amüsant und streckenweise herzerweichend geschrieben. Einige Umstände haben mich aber genervt. So hat Davo beispielsweise eine Art Vorhersagespielzeug, das er regelmäßig schüttelt und von den Antworten seine Entscheidungen abhängig macht. Ich weiß gar nicht, was das sollte. Mir hat sich der tiefere Zusammenhang mit der Handlung nicht erschlossen. Er war jetzt auch nicht unbedingt abergläubisch. Die Familie von Lee ist ... hm ... liebenswert, aber völlig aus einer anderen Romanwelt gegriffen. Manchmal kam mir der Roman vor, als hätte die Autorin einfach ein paar Allerweltsberufe auf Lose geschrieben und sie dann aus dem Hut gezogen. Das gepaart mit einer reichen Familie und ab geht die Luzi. Nee, das war leider nur schräg, auf mich wirkte das nicht amüsant, eher irritierend.

Das Buch zu lesen hat mir Freude bereitet und streckenweise funktionierte der Humor. Mein Lieblingsroman der Autorin ist es nicht.
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