Freitag, 8. Januar 2016

A Kind of Truth von Lane Hayes


Gelesen: A Kind of Truth von Lane Hayes
Sprache/Übersetzung: Englisch / Die Wahrheit, die ich meine ...
Schwierigkeitsgrad: Flüssig zu lesendes Englisch
Erotische Taktrate: Moderat
Schmelzfaktor: Teilweise berührender Stoff
Eindruck in einem Satz: Zärtliche und liebevolle Hauptfiguren schaffen es, das Herz zu berühren, weniger gut ist die allzu überraschende Überraschung.
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Milde Spoiler möglich.

Der junge und freigeistig aufgewachsene Rand möchte in New York mit seiner Band eine Musikerkarriere beginnen. Da der hinzu engagierte Gitarrist Terry nur so mittelmäßig ist, nimmt Rand bei dem begnadeten jungen Studenten Will Gitarrenunterricht. Will ist nerdig, total süß, schüchtern und überaus liebenswert. Sobald er Musik macht, wird er zu einer Art Musikergott.

Rand steht eigentlich offen zu seiner Bisexualität, rein geschäftlich raten ihm aber alle davon ab. Er soll in den Schrank zurückkehren, damit er als Frontman einer Band nicht den Erfolg verschreckt. Jedenfalls fügt er sich so widerwilllig, bis er eben Will kennenlernt und dieser Marketingpolitik die kalte Schulter zeigt.

Will hat ein glamouröses Geheimnis. Weshalb Wills besondere Neigung im Klappentext nicht erwähnt wird, ist mir schleierhaft. Immerhin gehört ein derartiges Thema in ein eigenes Untergenre der Gayromance, ist meine Meinung, und gehört eigentlich auch selbstbewusst beworben. Ich habe schon zu Büchern mit diesem Thema gegriffen und mochte sie auch. Davon überrascht zu werden, ließ mich jetzt doch zusammenzucken. Ich kann jetzt das Buch nicht einmal mit dem entsprechenden Stichwort im Blog taggen, weil das schon zu viel verraten würde.

Rand geht sehr zärtlich und liebevoll mit Will um, ist aber die treibende Kraft in der sich anbahnenden Beziehung. Weil er so hartnäckig und gleichzeitig lustig ist, kann Will ihm nichts abschlagen. Das sind die süßesten und liebenswertesten Momente im Buch.

Im Hintergrund lauern Wills übermächtige Eltern und versuchen, ihrem Sohn ihre eigene, extrem konservative Denkweise aufzuzwingen. Will fühlt sich in einer Falle, gerade auch, weil er finanziell von ihnen abhängig ist. Wird er seinem Herzen folgen oder beugt er sich dem Druck?
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