Sonntag, 17. Januar 2016

Ein Sturm rauscht durch die Selfpublishergemeinde - Panik! Wieder ein Plagiatsfall entdeckt!

Oha, das ist total spannend! Es gibt bei Facebook einen Hashtag ‪#‎ichbinmeinegeschichte‬

Öh ... Was ich dazu sagen möchte ... Lufthol ...

Meine Figuren springen mich geradezu an, krallen sich in meinem Gehirn fest und geben nicht eher Ruhe, bis ich ihre Geschichten erzählt habe. Am Anfang wollte ich gar nicht schreiben. Ich bin auch erst spät dazu gekommen und kann nicht angeberisch behaupten, ich hätte meine Geschichten schon als Kind/Jugendliche zu Papier gebracht. Eine lebhafte Fantasie hatte ich allerdings schon immer. Eigentlich wehrte ich mich sogar eine zeitlang dagegen, auf meinen versoffenen und hässlichen Muserich zu hören, der sich bei mir eingenistet hatte.

Wenn du täglich von einer Traube von Figuren begleitet wirst, die herumplärren, wann sie endlich rankommen, dann bist du sehr mit ihnen beschäftigt. Sie wollen doch ihre eigenen Geschichten aufgeschrieben bekommen und nicht die irgendeiner fremden Figur, die gar nichts mit ihnen zu tun hat. Also rappelst du dich als Autorin, schreibst und lernst dein Handwerk, schreibst und lernst, schreibst und lernst, beschäftigst dich mit Marketing, vielleicht mit Covergestaltung etc., etc., etc.

Bin ich mein Roman? Eigentlich nicht. Darin steckt meine Fantasie, wahnsinnig viel Denkarbeit und gelegentlich ein Zipfel eigener Erfahrung, literarisch umgesetzt und verfeinert.

Die Edition Banzini war früher ein Online-Magazin, was bedeutet, ich gebe liebend gerne meine eigene Meinung mit meinen eigenen Worten und Formulierungen kund. Bekomme ich Applaus, habe ich ihn mir verdient, werde ich verrissen, rücke ich mein Krönchen zurecht und mache weiter. Ich brauche keine fremden Federn. Ich habe meine eigenen.

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