Mittwoch, 27. Januar 2016

Kolumne: Halte dich mal selbst an das, was du in deinen Kommentaren hier schreibst!

Darf jemand, der im Glashaus sitzt, mit Steinen werfen? Diese Frage stelle ich mir tatsächlich jedes Mal, bevor ich hier eine Kolumne bzw. Glosse über das Schreiben absetze. Tatsächlich gibt es zwischen mir als Autorin und mir als Leserin nur eine bestimmte Schnittmenge. Das Schreiben eines Romans folgt anderen Regeln als das Schreiben von Kritiken und Kommentaren über Bücher.

Natürlich kann ich auch aufhören, mich über Bücher anderer Autoren zu äußern. Ich erwog das eine zeitlang. Tatsächlich rezensieren viel mehr Autoren als man so glaubt, die Bücher anderer, manche ganz offen, andere heimlich unter einem Pseudonym. Hier geht es mir aber nicht um diese Frage.

Kritisiere ich etwas, kann es durchaus sein, dass ich selbst zu meiner Zielgruppe der Botschaft gehöre. Weder mache ich als Publizistin alles richtig noch als Autorin. Mir ist das durchaus bewusst. Diese Kommentare zu schreiben, hat auch einen Lerneffekt für mich selbst. Wenn ich mich bei einem "Ups, das machst du ja selbst" erwische, kann ich dieses Ups ja abstellen, muss es aber nicht zwangsläufig. Ich hinterfrage mich als Autorin. Insofern bieten diese Kolumnen auch eine Lernkurve für mich selbst.

Meine Kommentare stellen meine persönliche Meinung dar. Man mag sie annehmen, ablehnen, sich darüber amüsieren, kann sich erzürnen. Sie sind mein Angebot an die Follower von "I love Gaybooks", ihnen den Alltag für einen Moment in irgendeiner Weise interessant zu gestalten. Schade wäre es, wenn sie einfach nur langweilen würden.

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