Donnerstag, 14. April 2016

Dare to Hope von T. M. Smith


Gelesen: Dare to Hope von T. M. Smith
Sprache/Übersetzung: Englisch/nein
Schwierigkeitsgrad: Angenehm zu lesen
Erotische Taktrate: Moderat
Schmelzfaktor: Sanft und zärtlich
Eindruck in einem Satz: Ein sanftes und zärtliches Buch über Freundschaft und Liebe
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Micah arbeitet als Pornodarsteller bei der menschenfreundlichen Produktionsfirma "All Cocks", obwohl ihm im Irak-Krieg bei einer Explosion ein Bein zerfetzt wurde. Die Narben an seinem Körper ließ er mit tollen Tattoos verdecken.

Gabriel verlor seinen Lebensgefährten, einen Polizisten, bei einem Gewaltakt. Er ist ein ehemaliger Pornodarsteller und arbeitet jetzt für "All Cocks" hinter der Kamera. Er und Micah verspüren eine starke Anziehungskraft füreinander, doch Gabriel trauert noch um Gio und Micah kann die Ereignisse im Irak nicht vergessen, die ihm in den Nächten Alpträume bescheren.

Beide Männer leben in der Villa der drei All Cock Chefs und pflegen eine innige Freundschaft.

Tristan stammt aus einer Polizistenfamilie, ist aber selbst Psychologe. Daher ist er in seiner Familie ein bisschen der Außenseiter. Über seinen Bruder wurde er in die große Wahlfamilie der All Cock Boys eingeführt und geht in der Villa ein und aus. Für Micah und Gabriel ist er da und behandelt sie schließlich in Gesprächstherapien.

Dare to Hope ist ein ruhiges Buch über die Freundschaft dreier Männer, die zur Liebe reift. Dabei hat die Autorin keine Eile, die Figuren miteinander in erotische Interaktion zu schreiben, das würde angesichts ihrer speziellen Situation auch gar nicht passen. Wir erleben Micah in einigen Pornoszenen mit seinen Kollegen und es ist süß zu lesen, wie fast alle sorgsam mit ihm und seinem halben Bein umgehen, was nicht nur der Tatsache geschuldet ist, dass das Bein nachher im Film möglichst nicht zu sehen sein soll. Die Therapie von Micah spielt mehr eine Rolle im Buch, als die von Gabriel, sie ist aber auch sehr intensiv. Für mich persönlich war das Buch auch deshalb spannend, weil ich mich selbst für einige meiner Romane mit dem Thema PTBS und dessen Behandlung befasst habe.

Die Männer gehen nicht leichtfertig in ihre Ménage, es gibt aber auch keine übertriebenen Dramen deshalb. Für mich fügte es sich ganz natürlich und es war so schön zu lesen, wie die drei sich immer wieder Kraft gaben und sich am Ende optimistisch ein neues Leben aufbauen.
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