Dienstag, 17. Mai 2016

The Rebellious Pet von Samantha Cayto


Gelesen: The Rebellious Pet von Samantha Cayto (Alien Slave Masters Buch 2)
Sprache/Übersetzung: Englisch/derzeit nicht
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Erotische Taktrate: Relativ hoch
Schmelzfaktor: Ein bisschen
Eindruck in einem Satz: Ein Sexsklave erntet Respekt und findet Liebe
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Joel wurde in Buch 1 als Teil einer Gruppe von den Travians gefangen genommen und an den Ingenieur eines Kriegsschiffes verschenkt. Anders als sein Mitgefangener Wid, der sich in den Captain verliebt hat, hasst Joel das Leben eines Sexsklaven und hat in Buch 1 fast Selbstmord begangen. Als der Ingenieur schwer krank wird und auf deine Raumstation gebracht wird, muss Joel ihm natürlich folgen. Die Gouverneurin der Station will nicht, dass er auf der Krankenstation "herumlungert" und verschenkt ihn an den Stationskommandanten. Arath ist so ganz anders als der Ingenieur. Er bemüht sich darum, dass Joel beim Sex auch seinen Spaß hat und stellt ihm einen Kadetten zur Seite, mit dem Joel sich anfreundet.

Joel findet sich nicht so ohne weiteres in sein Schicksal als "Pet" des Kommandanten ein, fängt aber an, dessen Zuwendungen zu genießen. Derweil erfährt er durch seinen neuen Freund viel über die Kultur der Travians, die äußerst vielschichtig und faszinierend ist. Da die Menschen kleiner sind als die Travians, kann er durch die Versorgungsschächte der Station kriechen. Bei einem seiner heimlichen Rundgänge hört er, dass nicht alle Travians so begeistert von der matriachialischen Regierungsform sind, wie die Männer immer behaupten. Aber kann er als Sklave, dem niemand glaubt, einen Anschlag verhindern?

In "The Rebellious Pet" erkennt mit dem Kommandanten Arath zum ersten Mal ein Travian, dass die menschlichen Pets es als Vergewaltigung empfinden, wenn sie als Sexsklaven dienen müssen. Der Autorin gelingt es doch tatsächlich, es der Leserin verständlich zu machen, weshalb bestimmt kulturelle Eigenheiten der Travians dazu führen, dass sie ihr Verhalten nicht als Gewaltakt erkennen. Ob und wie diese Erkenntnis sich bei den Travians durchsetzen wird, ist eine andere Frage, die vielleicht in Buch 3 eine Rolle spielen wird. Die Kultur der Travians stellt sich als sehr komplex heraus. Die Frauen überraschen auf eine sehr interessante Weise und bekommen in "The Rebellious Pet" einige gute Auftritte. Ob die Dankbarkeit der Gouverneurin Joel gegenüber dazu führen wird, dass er seine Freiheit geschenkt bekommt, bleibt ein bisschen offen. Jedenfalls steigt sein Ansehen. Das Ende bietet uns wieder ein "Happy für den Moment". Ich finde die Buchserie sehr spannend und warte auf weitere Teile.
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