Montag, 7. November 2016

Leon & Mick: 24/7 von Simon Rhys Beck




Gegensätze ziehen sich an.

Rezension mit einem kleinen Spoiler!

Das Buch erzählt die Liebesgeschichte zwischen einem reichen Verleger/Autor mit dominanten Anwandlungen und einem jungen Tierschützer, der sich sein Geld auch schon einmal als Gelegenheitsstricher verdienen muss.

Bei Leon und Mick schwankte ich beim Lesen immer zwischen einem "Großartig" und "Ups". Da ich selbst über polyamor lebende Charaktere schreibe, hat mir dieser Aspekt des Buchs natürlich super gefallen, und auch sonst sind die Charas liebevoll ausgearbeitet und sympathisch, jeder Figur auf ihre Art.

Leon war ein wunderbare ... hm ... dominanten Persönlichkeit. Dom wäre mir jetzt zuviel gesagt, weil er sich in der Buchgegenwart gerade in einem Entwicklungsprozess befindet. Mein Ups bezieht sich jetzt auf so Szenen wie ... Essen Gehen mit Plug im Allerwertesten. Das ist meine Lieblingshasszene in vielen BDSM-Büchern. Leider kommt die standardmäßig vor. No, no, no, no, no! Mich grauselt das! Sowas ist nix für Genussmenschen, nicht einmal als fiktive Handlung.

Das Tempo des Romans war straff, aber er hatte auch immer wieder tiefe und emotionale Szenen, die mich berührt haben. Ich bin neugierig, ob und wie es weitergeht.


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