Sonntag, 13. November 2016

Safe Haven von Caitlin Ricci



Sozialphobiker wird von seinen drei attraktiven Leibwächtern aus seinem Schneckenhaus geholt.

Rezension mit kleinen Spoilern!

Blake leidet seit seiner Enführung in seiner früher Kindheit an einer extrem ausgeprägten sozialen Phobie, die es ihm unmöglich macht, sein Haus zu verlassen und mit anderen Personen von Angesicht zu Angesicht zu interagieren. Als sein Leibwächter in den Ruhestand geht, wird dieser durch drei attraktive Männer ersetzt, die es verstehen, den verängstigten jungen Mann aus seinem Schneckenhaus zu holen.

Rex, CJ und Malcom leben in einer Dreierbeziehung und sehnen sich schon lange nach einem vierten Mann, der sie ergänzt. In Blake meinen sie, diesen gefunden zu haben und fangen an, ihn zu umwerben, was natürlich durch die Sozialphobie durch recht ungewöhnliche Mittel geschieht.

In einigen Kritiken las ich, dass die Leser und Leserinnen einen Mangel an Sex in dem Buch beklagen. So stimmt das aber nicht. Es kommt keine Penetration vor, aber der eine oder andere virtuelle Sex und zärtliche Annäherungen, die dann auch zum überschäumenden Ergebnis führen. Ich war zufrieden mit der Art und Weise, wie besonders Rex sich vorgewagt hat, um Blake optische Genüsse zu bieten.

Der Roman verliert leider dadurch, dass er die Geschichte nur aus Sicht von Blake erzählt. So bleibt es mir ein Rätsel, was genau das Leibwächtertrio nun an ihm attraktiv findet und wie sich jeder einzelne von ihnen in deren Schützling verliebt.

Phobien nehmen Raum ein und den Betroffenen die Luft zum Atmen. In diesem Buch bleibt dementsprechend auch nur sehr wenig Platz für die Belange von Rex, Malcom und CJ. Das ist durchaus folgerichtig und dem Thema geschuldet. Am Ende hätte ich als Leserin aber diese drei interessanten Charas gerne näher kennengelernt.


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